(1) Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden über die Software
„MCC“einschließlich Lieferung, Installation, Wartung und Support.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter
stimmt ausdrücklich zu.
(1) Gegenstand ist die Überlassung der serverbasierten Software MCC sowie optional:
• vorkonfigurierte Hardware („Appliance“)
• Installation auf Kundensystemen (On-Premise)
• Wartungs- und Supportleistungen
(2) Die Software ist online und offline betreibbar; Einschränkungen sind möglich.
(1) Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht.
(2) Die Nutzung ist auf den vereinbarten Zweck und Umfang beschränkt.
(3) Unzulässig sind insbesondere:
• Weitergabe an Dritte
• unberechtigte Vervielfältigung
• Reverse Engineering (soweit gesetzlich zulässig)
(1) Die Bereitstellung erfolgt:
• als Appliance oder
• durch Installation auf kundenseitiger Hardware
(2) Für Installation und Betrieb ist in der Regel ein Internetzugang erforderlich.
(3) Ohne Internetzugang:
• eingeschränkte Leistung
• zusätzlicher Aufwand (z. B. Vor-Ort-Einsatz)
(1) Der Kunde erkennt an, dass ein kontrollierter Remote-Zugriff erforderlich ist für:
• Installation
• Wartung
• Updates
• Support
(2) Der Zugriff erfolgt ausschließlich sicher und nach Stand der Technik.
(3) Wird Remote-Zugriff dauerhaft verweigert:
• kann der Support eingeschränkt sein
• können zusätzliche Kosten entstehen
(1) Betrieb in isolierten Netzwerken ist möglich.
(2) Updates erfolgen:
• online oder
• über manuelle Verfahren oder
• durch Vor-Ort-Einsatz
(3) Verzögerungen und Mehraufwand gehen zu Lasten des Kunden.
(1) Der Anbieter stellt Updates und Fehlerbehebungen bereit.
(2) Der Kunde ist verpflichtet, sicherheitsrelevante Updates zeitnah einzuspielen.
(3) Unterlassene Updates können zu Einschränkungen von Sicherheit und Support führen.
(1) Support erfolgt im Rahmen der vereinbarten Leistungen.
(2) Voraussetzung:
• unterstützter Systemzustand
• Mitwirkung des Kunden
• ggf. Remote-Zugriff
Der Kunde stellt sicher:
• geeignete IT-Infrastruktur
• erforderliche Zugänge
• Datensicherung
• Ansprechpartner
(1) Der Betrieb erfolgt nach dem Stand der Technik.
(2) Orientierung an:
• ISO/IEC 27001
• BSI-Grundschutz
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei:
• Vorsatz
• grober Fahrlässigkeit
• Personenschäden
(2) Im Übrigen ist die Haftung auf typische, vorhersehbare Schäden beschränkt.
(3) Keine Haftung besteht insbesondere bei:
• fehlendem Remote-Zugriff
• nicht installierten Updates
• unsachgemäßer Nutzung
(1) Es gelten die vereinbarten Preise.
(2) Zusatzleistungen (z. B. Vor-Ort-Einsätze) werden gesondert berechnet.
(1) Verträge laufen auf unbestimmte Zeit oder gemäß Vereinbarung.
(2) Kündigung mit angemessener Frist möglich.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
Beide Parteien verpflichten sich zur Geheimhaltung vertraulicher Informationen.
(1) Es gilt deutsches Recht.
(2) Gerichtsstand ist – soweit zulässig – der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.